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Aussendung:
anlässlich der Aussendung von 50 Studierenden wurde drei Tage lang gefeiert
Ehemaligen-WE 2010
Markus Schneider schreibt:
"Ehemaligentreffen ist wie nach Hause kommen zu Mutti..."


Junge Menschen für Politik begeistern…
Mission impossible?
Mission: | Interesse wecken für Politik |
Waffen: | wichtige Politiker |
Ziel: | Studierende des CVJM-Kollegs (17 Präsenzstudierende des 79. Jahrgangs, drei Fernstudentinnen des 78. Jahrgangs) |
Agenten: | > Sigrid Müller (Referentin für Jugendpolitik) |
Ort: | Berlin |
Zeitspanne: | 23.-25. März 2009 |
Die Mission startete am Montagmittag um 15:00 in der obersten Etage Deutschlands: dem Bundeskanzleramt. Nachdem alle Teilnehmer gründlich nach Waffen, spitzen Gegenständen, zu großen Gürtelschnallen und zu viel Flüssigkeit kontrolliert worden waren, gab es nun kein Entrinnen mehr. Die Studierenden mussten sich der knallharten Realität der Bundespolitik stellen!
Themen wie „Generationengerechtigkeit“ (mit Willi Zylajew, CDU/CSU), „Jugendschutz im Internetzeitalter“ (mit Christoph Waitz, FDP) oder „Integration ausländischer Kinder und Jugendlicher“ (Siegmund Ehrmann, SPD) wurden diskutiert. Es blieb bei keinem der Gespräche bei einem langweiligen Referat oder uninteressanten Vorstellungen der Bundestagsabgeordneten. Im Gegenteil: die Themen, die die Studierenden zuvor selbst aussuchen durften, wurden kontrovers diskutiert und der ein oder andere Politiker kam doch auf ganz neue Gedanken und wurde von unseren Ideen und Kritiken durchaus ins Nachdenken gebracht.
Jede/r Abgeordnete nahm sich nicht nur Zeit für uns, sondern nahm uns ernst in der Diskussion und fragte nach unserer Meinung (Wow!). Es gab weder dumme Fragen noch dumme Antworten.
Einer der Höhepunkte war mit Sicherheit das Gespräch mit Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) im Bundesinnenministerium über Islamismus in Deutschland. Wir stellten nicht nur fest, dass Herr Schäuble ein sehr humorvoller und sympathischer Mensch ist, sondern gewannen auch tiefe Einblicke in die Probleme und die Ziele, die mit dem Islamismus in Deutschland verbunden sind.
Gerade auch das Gespräch mit Kerstin Griese (SPD) über „Werteorientierte Jugendarbeit“ und das sehr aufschlussreiche Treffen mit Hubert Hüppe (CDU) zum Thema Bioethik, pränatale Diagnostik, Abtreibungsgesetz und Behindertenpolitik weckte starkes Interesse bei den Studierenden. Wir stellten durch die vielen interessanten Gespräche und Begegnungen fest, dass Politik nicht irgendwo in Berlin gemacht wird, sondern uns selbst in unserer Arbeit, unserem Privatleben und in unserem Leben als Christen betrifft.
Kurzum: Mission erfüllt.
Damaris Steffens
Ein ausführlicher Bericht zu diesem Seminar der Berliner Gespräche ist [HIER] zu finden.











